Sonntag Feb 05

Tricks und Tipps

Tricks & Tipps: Die Blende

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Die Blende ist eine Vorrichtung in der Kamera, die aus sog. Blendenlamellen besteht und die eintreffende Lichtmenge regelt.

In einer Blendenstufe kann der Wert der Belichtung eingestellt werden. Dieser verdoppelt oder halbiert sich je nach Stufe und regelt die Blendenöffnung und somit die durchzulassende Menge Licht. Sie wird in international tradierten Blendenwerten gemessen: 1:1,0 - 1:1,4 - 1:2,0 - 1:2,8 - 1:4,0 - 1:5,6 - 1:8,0 - 1:11,0 - 1:16,0 - 1.22,0 - 1:32,0.

Je kleiner die Zahl hinter der 1: desto größer die Lichtmenge die den Film belichtet. Jede Stufe nach 1:> ist eine Halbierung der Lichtmenge.

Ein Beispiel: Bei Blende 1:4,0 kommt halb soviel Licht durch die Linse wie in Blende 1:2,8. Um den Verlust des Lichtes hier auszugleichen, wählt man eine doppelt so große Belichtungszeit/Verschlusszeit.

Die Blendenöffnung kontrolliert gemeinsam mit der Verschlusszeit (Belichtungszeit) das auf den Film/Sensor treffende Licht. Die Belichtungs-/Verschlusszeit bezeichnet die Zeit während der Belichtung und wird ebenso wie die Blendenstufen verdoppelt oder halbiert. Sie wird in den Werten 1/ 4 - 1/ 5 - 1/ 6 - 1/ 8 - 1/ 10 - 1/ 13 - 1/ 15 - 1/20 - 1/ 25 - 1/ 30 - 1/ 40 - 1 / 50 - 1/60 - 1/ 80 - 1/100 - 1/125 - 1/ 160 - 1/ 200 - 1/250 - 1/ 320 - 1/400 - 1/500 - 1/ 640 - 1/ 800 - 1/ 1000 - 1/1250 - 1/ 1600 - 1/ 2000 - 1/2500 - 1/ 3200 - 1/ 4000 gemessen.

TIPP: Nehmen Sie keine Verschlusszeit, die länger ist als ihre Brennweite, da ihre Aufnahmen zumeist verwackeln. Bsp: Brennweite 100 = 1/<100

 

Tricks & Tipps: Das Objektiv

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objektiv_g1_2Die Wahl des Objektivs und die damit verbundene Preisklasse bestimmen Qualität und Leistung der möglichen Abbildung einer Aufnahme. Dabei ist die Auswahl der Objektive unheimlich vielfältig und erscheint häufig unübersichtlich, besonders weil das nötige Hintergrundwissen fehlt. Hier sollen im Folgenden die wichtigsten technischen Einzelheiten Aufschluss über die richtige Wahl des Objektivs geben.

 

Was ist eigentlich ein Objektiv?

Das Objektiv hat die Aufgabe ein Bild zu projizieren, das seitenverkehrt auf dem Kopf stehend auf Film oder Bildsensor dargestellt wird. Dies geschieht durch in das Objektiv eingefasste Linsen (Frontlinse, Rücklinse, verschiebbare Linsengruppen, Blendenlamellen, u.a.). Von diesen aus Glas hergestellten Präzisionsteilen können mehr als 15 in einem Objektiv Platz finden.


BRENNWEITE
Häufig ist von Veränderung der Brennweite die Rede. Viele Nutzer wissen aber überhaupt nicht was sich dahinter verbirgt. Im Grunde ist die Bedeutung im Wort schon enthalten. Demnach geht es um die Entfernung der Linse, die das Licht zum Entzünden eines Gegenstandes bringt. Wir kennen dies von den ersten physikalischen Erfahrungen aus der Kindheit im Experimentieren mit der Lupe, mithilfe derer ein Blatt Papier entzündet werden kann. Je nach Beschaffenheit des Lupenglases (der Linse), Abstand und Winkel, wird das Sonnenlicht auf einen kleinen Punkt gebündelt und erzeugt Hitze und das Blatt Papier entzündet sich. Hier liegt die ethymologische Herkunft der Brennweite.
Die Brennweite des Objektivs ist als eine Größe zu verstehen, die mit dem Bildwinkel einhergeht.

Ein großer Bildwinkel bedeutet eine kurze Brennweite, demnach wird ein Bildausschnitt verkleinert. Bezeichnung des Objektivs: Weitwinkelobjektiv.
Ein kleiner Bildwinkel bedeutet eine große Brennweite, demnach wird eine Bildausschnitt vergrößert. Bezeichnung des Objektivs: Teleobjektiv

 

 

Gemessen wird die Brennweite in mm.

Alle zu 1. zugerechneten Objektive haben eine Brennweite von < 50mm (14,15,16,17,18,20,24,28,35,45)

Alle zu 2. zugerechneten Objektive haben eine Brennweite von > 50mm (85, 90, 100, 135, 200, 300, 500)

 

Objektive die eine Brennweite von 50mm haben, kommen dem menschlichen Auge, wie es Objekte wahrnimmt, ungefähr gleich. Deswegen bezeichnet man dieses als Normalobjektiv

objektiv_g2_2

 

 

objektiv_g4_2Zoomobjektive haben sich erst in letzter Zeit durchgesetzt und ersetzen durch ihre Variabilität eine große Anzahl von Objektiven. Bspw. gibt es Zoomobjektive, die eine Brennweite von 28-500mm anbieten.

Im Inneren des Zoomobjektivs werden in einem raffinierten Mechanismus die Linsen gruppiert und verschoben. Das ist notwendig, da sowohl die Brennweite, als auch die Entfernungseinstellung verändert werden.


Die Kompaktdigitalkameras hingegen, haben ein eingebautes Objektiv, zumeist mit einer digitalen Zoomfunktion, welche eine stufenlose Auswahl der Brennweite anbietet; bessere integrieren einen zusätzlich auswählbaren, einfachen optischen Zoom.

Der digitale Zoom geht über die optische Leistung des Objektivs hinaus, was Qualitätseinbußen zufolge hat, da bei der längsten Brennweiteneinstellung der mittlere Bildausschnitt einfach vergrößert wird. Die Qualitätsminderung drückt sich in Bildunschärfe, groben Pixeln und Verwackeln aus.


SPEZIALOBJEKTIVE

Desweitern gibt es eine Reihe Spezialobjektive. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Makro-Objektive: Diese Objektive wurden für Nahaufnahmen konzipiert.
Superteleobjektiv: Eignen sich besonders für Sportfotografie. Sie arbeiten mit einer langen Brennweite und hoher Lichtstärke.
Super/Ultraweitwinkelobjektiv: Diese Objektive werden ab einem Winkel über 80° so bezeichnet und werden häufig in der Landschafts und Kunstfotografie eingesetzt.
Fischauge-Objektive: Bezeichnen eine Brennweite unter 16 mm abwärts (ab 16 mm erfasst es die diagonalen Ecken in einem Winkel von 180°, was einen starken Verzerrungseffekt zur Folge hat)

Tricks & Tipps: Das richtige Halten der Kamera

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    • Die Spiegelreflexkamera sollte ihren Gewichtsschwerpunkt auf der linken Hand haben, während sie den Fokusring unterhalb umschließen. Die rechte Hand stabilisiert und führt die Kamera zugleich. Der Zeigefinger der rechten Hand sollte auf dem Auslöser liegen, während der Daumen die Kamera von hinten und die drei verbleibenden Finger sie von vorne umschließen.
    • Nutzer von digitalen Kompaktkameras, die fast ausschließlich mit dem LCD-Monitor arbeiten, sollten unbedingt darauf achten, die Kamera nicht zu weit vom Körper, bestenfalls vor das Gesicht, zu halten (ca. 30 Zentimeter). Dabei ist es hilfreich die Ellenbogen an den Körper anzulehnen, da somit mehr Stabilität erreicht wird.
    • Nicht immer hat man ein Stativ zur Hand, welches aber für bestimmte Aufnahmen (bei Teleobjektiven und langen Brennweiteneinstellungen) vorteilhaft ist. Hier kann das richtige Anlegen, Abstützen und Positionieren der Kamera ganz einfach Abhilfe leisten. Hierfür eignet sich ein kompaktes Element, an das man sich mit dem Körper (Arm, Schulter) und der Kamera in beiden Händen anlehnen kann. Die Stabilität ist sichtbar heraufgesetzt im Gegensatz zum einfachen Schießen aus der Hand. Die Arme eignen sich auch im Hocken, durch Abstützen des Ellenbogens auf dem angewinkelten Knie und haben den schnellen Effekt eines Stativs. Aufnahmen bei Nacht sollten hingegen immer von einem Stativ aufgenommen werden.
    • Von Vorteil ist zudem, die Funktionen seiner Kamera zu kennen. Nicht nur technisch sondern auch in deren Handhabung. Wo befindet sich welche Funktion? Versuchen Sie ihre Kamera auch im Dunkeln ohne Licht bedienen zu können, es wird Ihnen das unkomplizierte und spontane Fotografieren erleichtern. Sie können dies ganz einfach üben, wie ein Fußballspieler, der in einer Trainingseinheit 100 Flanken von rechts schlägt. Dann wissen sie automatisch wo bspw. bei einem Umschaltring, welche Funktion liegt.
    • Auch wenn sich dies übertrieben anhören sollte, versuchen Sie einmal während des Fotografierens auf ihre Atmung zu achten. Sie werden es nicht für möglich halten, was das Ein- und Ausatmen für Bewegung am gesamten Körper auslöst und somit in die Bewegung der Kamera übertragen wird.
    Diese recht überschaubaren und leicht umzusetzenden Tipps werden die Qualität ihrer Bilder steigern. Je nach Modell ihrer Kamera und persönlichen Vorlieben, wird sich natürlich das Handling ihrer Kamera verändern. Die Grundvoraussetzung für das Fotografieren, die Stabilität, ist nun gegeben
  • Tricks & Tipps: Analog und Digital

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    spiegelreflex_green_1_2Vergleiche analoger und digitaler Geräte offenbaren zunächst die scheinbare Trägheit der Digitalkameras im Gegensatz zu ihren analogen Vorgängern.

    Letztere müssen nicht erst eine Software hochfahren, um betriebsbereit zu sein, zudem ist auch keine Auslöseverzögerung zu bemängeln - ein häufiges Defizit der durchschnittlichen, kompakten Digital-kameras. Bessere Modelle digitaler Kameras haben gerade auf diesem Gebiet nachgeholt, digitale Spiegelreflexkameras werben gerade mit einer schnellen ("in drei Sekunden") Einsatzbereitschaft. Teure Profikameras haben mittlerweile dieselbe Reaktionszeit wie analoge.


    LCD-Monitor/Messsucher
    Mit der Durchsetzung des digitalen Mediums haben sich auch die LCD-Monitore etabliert, ein kleiner Bildschirm, der das durch den Sucher der Kamera eingefangene Bild digital und "live" darstellt. Nachteilig wirkt sich der Monitor auf die Stabilität der Kamera aus, denn sie muss vom Gesicht und Körper weg gehalten werden. Die klassische Sucherfunktion (Messsucher) - das Auswählen des Bildausschnitts durch den Sucher - verlangt, die Kamera vor das Auge zu halten, was eben eine höhere Stabilität beinhaltet. sucherDie Sichtverhältnisse sind hingegen eingeschränkter im Vergleich zum LCD Monitor. Gleichzeitig ist der LCD Monitor einer der meist Strom verbrauchenden Komponenten von digitalen Kameras.

    Spiegelreflexkameras - ob mit oder ohne LCD-Monitor - lassen sich hingegen leichter Stabilisieren, da sie mit dem größeren Objektiv eine weitere Griffstelle anbieten.
    Viele Nutzer
    halten ihre Kamera schlicht falsch, was schade ist, da durch das Beachten einiger weniger Regeln, bessere Fotos erzielt werden können, zumal die Anzahl der verwackelten und unscharfen Aufnahmen deutlich zurückgeht.

    Einführung Tricks und Tipps der Fotografie

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    Mit der Rubrik Tricks und Tipps sollen die wichtigsten Grundlagen der (Digital)fotografie nahe gelegt werden. Damit soll erreicht werden, dass die Kenntnis im Umgang mit der eigenen Digicam, ob teuer oder billig, verbessert wird und ein Gefühl über das „drauflosknipsen“ für die Fotografie und das Werkzeug Kamera entsteht.

    Millionen Hobbyfotografen, die tagtäglich knipsen, haben nämlich oft keinen blassen Schimmer, was ihnen alles entgeht - durch Mangel an Kenntnis. Hier sollen kleine Einführungen, Hintergrundinformationen, wertvolle Tipps, technisches Know-how und einfache Regeln, keine Profis aus Amateuren machen, aber es soll erreicht werden, dass das Potential, welches in einer Digitalkamera steckt erkannt und genutzt wird.

    Denn Fotografie ist viel mehr als einfach nur auf den Auslöser zu drücken. Eine kurze Vorbereitung erleichtert das Antizipieren der richtigen Bildausschnitte, die bspw. auch in der Nachbereitung, der Belichtung und der Rahmung der Werke, Zeit sparen und besserer Resultate liefern.

    In Regelmäßigkeit werden hier Informationen rund um das Fotografieren aktualisiert um das Interesse über das Knipsen hinaus zu wecken und durch die gewonnenen Kenntnisse zwangsläufig bessere Resultaten zu erzielen. Denn eine Kamera kann Spiel- und Werkzeug zu gleich sein.
    Falls Sie Anregungen und Fragen haben, werden wir uns bemühen, darauf einzugehen oder diese für die Artikel in Betracht ziehen.

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