Freitag Mai 18

Fotografie Neuigkeiten

Testbericht Alta Pro 263 AT

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Das Stativ Alta Pro 263 AT von Vanguard überzeugt im Test der Ausgabe 08/09 der Fachzeitschrift Chip Photo Video digital. Das 2kg schwere, aus stabilem Aluminium einwandfrei verarbeitete Schwenkstativ aus dem Hause Vanguard, überzeugt durch verschiedene Features:

stativ-alta-proHerzstück ist eine schwenkbare Mittelsäule, welche sich durch die Betätigung eines Sicherheitshebels ganz einfach zur Seite kippen lässt. Je nach Bedürfnis sind somit Winkeleinstellungen von 0-130° möglich. Der Sicherheitshebel arretiert die Mittelsäule bei Schräglage. Je steiler allerdings der Winkel ist, desto weniger wird ein Stativ belastbar. Hier wird durch einen einen kleinen Haken, der sich am unteren Ende der Mittelsäule befindet, ganz einfach Abhilfe geschaffen. An ihm können in Schräglage zusätzliche Gewichte angebracht werden. Die dadurch erzeugte Stabilität gleicht somit die in Schräglage verringerte Belastbarkeit aus.Stativ-AltaPro_thumb

Das Stativ lässt sich bis zu 165 cm (in 80° Stellung) ausfahren. Für niedrige Positionen sind zwei weitere Winkelgrößen einstellbar: 50° und 25°.

Eine Gummierung mit Antirutsch-Oberfläche an allen drei Beinen sorgt für eine unkomplizierte Handhabung. Zusätzlich ist das Stativ mit Spikes ausgestattet, sodass ein optimaler Halt auch auf weicherem Boden garantiert ist.
Im Lieferumfang sind zudem eine Tragetasche für das nur 63 cm messende, zusammengepackte Stativ sowie ein zusätzliches Ablagenetz für weiteres Equipment enthalten.

Fazit

zum-onlineshopDas Alta Pro 263 AT kann sich durch die hochwertige Verarbeitung, den außergewöhnlich großen Winkel der schwenkbaren Mittelsäule (welcher durch die Gewichtsregulierungsvorrichtung nicht an Stabilität und Belastbarkeit einbüßt) sowie den Lieferumfang mit Stativen der großen Marken problemlos messen.

 

 

Bildkomposition, eine automatische Bilderrahmung

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rechteckig

D

er Sucher einer Kamera stellt in seinem räumlichen Kontext und seiner Funktionalität einen Ausschnitt des Lebens dar. Dadurch, dass er zumeist rechteckig konstruiert einen Ausschnitt aus einem Ganzen heraustrennt, ihn abgrenzt, zeichnet er zugleich einen Rahmen.

Besonders in der traditionellen Fotografie musste möglichst vor dem Fotografieren genau konstruiert werden, was in dem Ausschnitt zu sehen und wie es arrangiert sein soll. Die Formatgrenzen der digitalen Fotografie werden aufgrund der großzügigen Nachbearbeitbarkeit nahezu gesprengt.

Dennoch hat sich im Grunde an der Basis der Motivsuche nichts geändert. Sobald man durch den Sucher schaut, fängt die Bildkomposition an. Auch wenn die digitale Nachbearbeitung auf dem Computer die Nicht-Notwendigkeit eines durchdachten Bildarrangements suggeriert, so spielen Rahmenbegrenzungen und Ausrichtung des Fotografierten noch immer eine große Rolle. Dies wird leider viel zu häufig unterschätzt. Eine Kathedrale, inmitten abertausender jene knipsender Touristen, kann durch die richtige Komposition eine nicht erwartete Strahlkraft bekommen, ebenso wie das verlassene Haus in öder Landschaft oder bei der intuitiven Fotografie auf der Straße.

Wie in der Malerei kann das Bildinnere, je nachdem wie es arrangiert ist, inwieweit es dominiert oder nicht-dominiert, Auswirkungen auf die Rahmung bzw. Grenzen des Bildes haben. Hier spielen Dynamik erzeugende Linien und deren Richtung und Bewegung, Farbe, Form und Format eine große Rolle. Allesamt Komponenten, die auschlaggebend für die Wirkung und Ästhetik einer Fotografie haben. Da diese variabel sind, bieten sie zudem einen riesigen Spielraum an Gestaltungs- und gleichzeitig Wirkungsmöglichkeit an.

Groß- wie Kleinformatige Fotografien, die durchdacht arrangiert sind, haben zudem eine größere Chance, durch eine spätere Rahmung, noch gelungener und beeindruckender zu wirken.

Sie dürfen nie vergessen: Der Rahmen bildet die Bühne ihres Bildes!

Ein wahllos fotografiertes Bild wird nur mit Glück jene Vorteile einer Bilderrahmung genießen, wie eine Fotografie, die mit wenigen zu beachtenden Bildkompositionskriterien entstanden ist.

 

Tricks & Tipps: ISO und Kelvin

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Die International Standards Organisation bezeichnet eine Maßeinheit für die Empfindlichkeit eines Films, bzw des Sensors. Sie kennen diese Werte noch von den herkömmlichen Filmen, die man gewöhnlich zwischen ISO 100 oder 200 kaufte. Je größer die ISO Einheit, desto lichtempfindlicher ist der Film/Sensor.

Nutzen Sie folgende ISO-Einheiten:TIPP: Um ihre Kamera besser kennen zu lernen, empfiehlt es sich, mit der Schärfentiefe experimentierend zu spielen. Gerade eine geringe Schärfentiefe, lässt Objekte aus ihrem Hintergrund oder Vordergrund treten.
  • ISO 100/200: sonnig, hell, im Freien
  • ISO 400/800: bedeckter Himmel, Dämmerung, abends
  • ISO 1600: nachts, im Inneren (schlecht beleuchtete, dunkle Räume)
iso

Die 'Farben' werden in der Fotografie in Temperaturen gemessen, und zwar in der amerikanischen Einheit Kelvin (0 Kelvin (K) = ca. -273° C), die von sehr rot (1000 K) bis sehr blau (15000 K) reichen.

Der Wechsel bspw. von einem Raum, dessen einziges Licht durch eine normale Glühbirne erzeugt wird, nach draußen, in das Tageslicht eines bedeckten Himmels, kommt einem Wechsel von 2800 K hinzu 7000 K gleich. Die Kamera ist mithilfe eines Sensors darauf eingestellt, diese Farb- bzw. Temperaturunterschiede zu kompensieren. Dies wird als automatischer Weißabgleich beschrieben.

TIPP: Nutzen Sie folgende Farben/Temperatur für die jeweilige Situation:
1000 K Kerze/rot++++
2800 K Glühbirne/rot+++
3000 K Halogenlampe/rot++
3200 K Morgen/Abenddämmerung/rot+
5000 K Klarer Himmel/Tag/blau+
7000 K Wolkenbehangener Himmel/Tag/blau++
8000 K Wolken+Nebel/Tag/blau++
10000 K Blauer Himmel/Tag/blau+++
12000 K Schatten+Licht/Tag/blau++++
15000 K Gebirge/blauer Himmel/Tag/blau+++++

Tricks & Tipps: Bildkomposition – Aller Anfang ist schwer, dieser nicht!

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Nehmen Sie Ihre Kamera in beide Hände und schauen Sie durch den Sucher. Sie sehen einen rechteckigen Ausschnitt der Welt (abhängig davon wo sie sich befinden) wie sie sich uns präsentiert. Die dunkle Umrandung visualisiert zugleich die Begrenzung, die uns den Charakter eines Ausschnitts anbietet.
Sie können sich dagegen zunächst nicht wehren, aber der automatische Ausschnitt, lenkt sie intuitiv:

schema_1_blickDas Schema zeigt einen Rahmen. Der menschliche Blick wird von der Mitte angezogen und geht von dort nach oben, links, unten und rechts. Die Ecken werden durch die dunkle Umrandung im Sucher hervorgehoben und als solche wahrgenommen: Der Eindruck der Umrahmung wird dadurch rein biologisch verstärkt. Wird das Bild nun durch horizontale und/oder vertikale Linien, verschiedenen Formen, Größen und Farben ausgestattet, so verändert sich die Perzeption und auch das Rahmenverhalten. Das Bild wird insgesamt dynamischer.

Das passiert auf verschiedene Art und Weise. Ein einfacher Versuch soll zeigen, wie die Interaktion zwischen Rahmen und (Bild)Motiv mithilfe weniger Linien im Bildmotiv verändert werden kann.

Hierzu dient ein Bürohochhauskomplex an der Spree. Wir positionieren und arrangieren unsere Kamera derart, dass mehrere Linien mit den jeweiligen Rahmenkanten korrespondieren: Wir erhalten einen Effekt, der die eigentliche visuelle Inkongruenz unsichtbar macht. Das Motiv schmiegt sich an dieser Stelle an die Rahmung, was die Perspektive wiederum korrigiert.

schema_linien_rand

Auf dem folgenden Beispielbild erzeugen die verschiedenen diagonalen Linien durch die Interaktion mit dem hochformatigen Rahmen Spannung, die sich auf der vertikal-zentrierten Achse befindenen Frau wird zunehmend in den Vordergrund gehoben:

schema_diagonale_spannung

Tricks & Tipps: Die Blende

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Die Blende ist eine Vorrichtung in der Kamera, die aus sog. Blendenlamellen besteht und die eintreffende Lichtmenge regelt.

In einer Blendenstufe kann der Wert der Belichtung eingestellt werden. Dieser verdoppelt oder halbiert sich je nach Stufe und regelt die Blendenöffnung und somit die durchzulassende Menge Licht. Sie wird in international tradierten Blendenwerten gemessen: 1:1,0 - 1:1,4 - 1:2,0 - 1:2,8 - 1:4,0 - 1:5,6 - 1:8,0 - 1:11,0 - 1:16,0 - 1.22,0 - 1:32,0.

Je kleiner die Zahl hinter der 1: desto größer die Lichtmenge die den Film belichtet. Jede Stufe nach 1:> ist eine Halbierung der Lichtmenge.

Ein Beispiel: Bei Blende 1:4,0 kommt halb soviel Licht durch die Linse wie in Blende 1:2,8. Um den Verlust des Lichtes hier auszugleichen, wählt man eine doppelt so große Belichtungszeit/Verschlusszeit.

Die Blendenöffnung kontrolliert gemeinsam mit der Verschlusszeit (Belichtungszeit) das auf den Film/Sensor treffende Licht. Die Belichtungs-/Verschlusszeit bezeichnet die Zeit während der Belichtung und wird ebenso wie die Blendenstufen verdoppelt oder halbiert. Sie wird in den Werten 1/ 4 - 1/ 5 - 1/ 6 - 1/ 8 - 1/ 10 - 1/ 13 - 1/ 15 - 1/20 - 1/ 25 - 1/ 30 - 1/ 40 - 1 / 50 - 1/60 - 1/ 80 - 1/100 - 1/125 - 1/ 160 - 1/ 200 - 1/250 - 1/ 320 - 1/400 - 1/500 - 1/ 640 - 1/ 800 - 1/ 1000 - 1/1250 - 1/ 1600 - 1/ 2000 - 1/2500 - 1/ 3200 - 1/ 4000 gemessen.

TIPP: Nehmen Sie keine Verschlusszeit, die länger ist als ihre Brennweite, da ihre Aufnahmen zumeist verwackeln. Bsp: Brennweite 100 = 1/<100

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